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Austausch von Durchlauferhitzern wird bis Ende 2021 gefördert

Und so geht’s: Wer den Austausch eines Altgeräts gefördert haben möchte, muss sich vor der Installation auf der Webseite www.foerderung-durchlauferhitzer.de registrieren. Dort gibt es einen Überblick über förderfähige Geräte, zudem besteht die Möglichkeit zur Handwerkersuche. Die Prämie wird nur dann ausgezahlt, wenn der Austausch von einem Fachbetrieb durchgeführt, eine Handwerkerrechnung eingereicht und die Entsorgung dokumentiert wird, teilt die Gesellschaft für Energiedienstleistungen mit. Und: Der Anschluss darf nur durch eine eingetragene Elektrofachkraft erfolgen.
Jährlich werden rund 500000 elektrische Durchlauferhitzer durch neue Geräte ersetzt. Oft werden für die alten Modelle kostengünstige Standarderhitzer eingebaut. „Diese arbeiten jedoch nach dem gleichen oder einem ähnlichen Prinzip wie ihre Vorgänger: Das Wasser wird auf eine vom Hersteller voreingestellte Temperatur erhitzt und durch nachträgliches Mischen mit Kaltwasser auf die Wunschtemperatur gebracht“, warnt Michael Conradi von der Brancheninitiative „Wärmeplus“ und ergänzt: „Dabei wird unnötig Energie und Wasser verbraucht.“ Komfort-Durchlauferhitzer mit elektronischer Leistungs- und Warmwassermengenregelung arbeiteten dagegen effizienter.

www.foerderung-durchlauferhitzer.de

 

UBA: Legionellen auch in dezentralen Trinkwassererwärmern

Das Umweltbundesamt hat sich zum Vorkommen von Legionellen in dezentralen Trinkwassererwärmern geäußert. „Bei der Abklärung von Legionelleninfektionen“, so heißt es in der Mitteilung, „sind auch dezentrale Trinkwassererwärmer in die Ursachensuche einzubeziehen.“

sBislang würden dezentrale Trinkwassererwärmer als sicher im Hinblick auf eine Legionellenkontamination angesehen. Neuere Erkenntnisse zeigten jedoch, dass es auch in dezentralen Trinkwassererwärmern und in den dahinterliegenden Leitungen zu einer Legionellenvermehrung kommen könne, so das UBA. 
Als dezentrale Trinkwassererwärmer gelten Durchflussgeräte oder Geräte mit geringem Speicherinhalt, die eine oder mehrere eng beieinander liegende Entnahmestellen versorgen.


www.umweltbundesamt.de 

DEKRA analysiert Schadensursachen an Flexschläuchen

Billige Schläuche, falsch montiert
Flexschläuche für Trinkwasseranschlüsse verursachen viele vermeidbare Wasserschäden. Nicht zertifizierte schadhafte Schläuche, Korrosion durch aggressive Reiniger und falsche Montage sind die Hauptgründe. Das haben Untersuchungen durch DEKRA Experten gezeigt, die 80 Schadenfälle durch Flexschläuche – auch Panzerschläuche genannt – ausgewertet haben.

Das akkreditierte DEKRA Labor für Werkstofftechnik und Schadenanalytik in Saarbrücken stellt seit mehreren Jahren fest, dass viele Leitungswasserschäden mit hohen Folgekosten auf Schäden an flexiblen Anschlussschläuchen zurückzuführen sind. Die Werkstoffexperten haben jetzt anonymisiert über 80 Schadensfälle ausgewertet und auf die Ursachen untersucht.

Das Ergebnis: Über ein Drittel der Schäden waren auf Korrosion des Drahtgeflechtes zurückzuführen. Diese wird häufig durch Verwendung stark chloridhaltiger Reinigungsmittel verursacht. Durch den Kontakt mit einem stark chloridhaltigen Medium können auch gut korrosionsbeständige Edelstähle rosten. Bei rund 40 Prozent dieser Schäden war ein Flexschlauch mit Drahtgeflecht aus Aluminium betroffen - ohne Kennzeichnung des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW). Das Besondere dabei: Diese Schläuche mit Drahtgeflecht aus Aluminium sind gemäß DIN EN 13618 für Trinkwasserinstallationen wegen der geringen Korrosionsbeständigkeit gar nicht zulässig.

Knapp ein Drittel der Schäden ließen sich auf Produktmängel zurückführen, wobei ebenfalls hauptsächlich Schläuche ohne DVGW-Kennzeichung betroffen waren. Ein Viertel waren Montagefehler, zum Teil verursacht durch ungeeignetes Montagewerkzeug. Nur weniger als jeder zehnte Schadensfall war auf korrodierte Messingverbindungen oder Alterung des Gummischlauches zurückzuführen.

Die DEKRA Experten raten deshalb beim Einsatz von Flex- oder Panzerschläuchen zur Sorgfalt:

  • Es sollten nur zertifizierte Flexschläuche verwendet werden! Auf so genannte „Billig-Schläuche“ sollte verzichtet werden.
  • Es ist besser die Montage von einer Fachfirma übernehmen zu lassen, die bei einem Montagefehler haften muss.
  • Die Angaben des Herstellers zur Installation müssen beachtet werden.
  • Schläuche nicht mit chloridhaltigen Reinigungsmitteln abwischen, Reinigungsmittel nicht unter der Spüle aufbewahren, keine nassen Lappen an den Schlauch hängen!

Zudem gelten für die Montage strikte Vorgaben: Schläuche dürfen nicht geknickt oder verdrillt werden, der maximale Biegeradius muss eingehalten werden. Zudem dürfen Schläuche nur handfest in die Armatur eingedreht werden. Die Lebensdauer von Schläuchen wird vom DVGW festgelegt und soll auf keinen Fall überschritten werden: Bei Wasserhähnen in Küche und Bad mit frei zugänglichen Schläuchen werden meist Produkte mit einer Betriebszeit von 20 Jahren eingesetzt. 

Quelle: 

https://www.haustechnikdialog.de/News/21136/Billige-Schlaeuche-falsch-montiert

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